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Friday, February 20, 2015

Los Angeles - Ein ganz persönlicher Brief an Dr. Karin Memmert


Liebe Karin,
nun hast Du doch Deinen zähen Kampf gegen den Krebs verloren, Du liebe, tapfere Frau. Und alle haben geglaubt, dass Du es schaffen wirst. Vor allem, als ich Dich zum letzten Mal sah - es war auf dem Gartenfest der neuen österreichischen Generalkonsulin - da warst Du so voller Optimismus. Aber das war ja Dein Naturell. Du sahst ausgesprochen hübsch aus, strahltest, weil Dein Sohn Mark gekommen war, und erzähltest gut gelaunt, dass die Ärzte gesagt hätten, mit dieser Medikation könntest Du auch hundert Jahre alt werden. Leider haben sie sich total geirrt.

Mehr als 16 Jahre waren wir Kolleginnen bei den zwei deutschsprachigen Zeitungen in Kalifornien, Du bei der "Staatszeitung" und ich bei der "Neuen Presse", trafen uns auf Terminen und eleganten Events - aber wir waren nie Konkurrentinnen. Im Gegenteil, wir haben uns immer gegenseitig geholfen, wenn der eine oder andere einen Termin nicht wahrnehmen konnte. "Ich habe Dich vermisst!", war dann Dein Telefonanruf und ich konnte mich darauf verlassen, dass ich nicht ohne die Geschichte dastehen würde.

Kennengelernt habe ich Dich allerdings als Board-Mitglied des Los Angeles Sister City Committees. Ich war ganz neu in Los Angeles und Du hast mich so nett "an die Hand" genommen, weil ich ja anfangs niemanden hier kannte. Wir waren  zusammen auf unzähligen Veranstaltungen und hatten auch meistens unseren Spaß miteinander - tanzen, lachen singen... Und immer war Dein Ehemann Günter mit dabei, der nobel dem Vergnügen zuschaute.. .

Ich werde Dich sehr vermissen - als Kollegin und als sehr gute Partnerin.
Farewell Karin
Deine Ingrid Steinberg

Friday, February 13, 2015

San Francisco - Im Explorationmuseum liegt Wissenschaft zum Greifen nahe

Der Eingang des neuen Exploratoriums am Pier 15 in San Francisco
San Francisco - Nicht nur für Kinder, sondern für alle Freunde der Naturwissenschaft ist der Besuch des Exploratoriums ein absolutes Muss. Das Erlebnismuseum zum anfassen macht technische und naturwissenschaftliche Vorgänge erlebbar und damit leichter begreifbar. Gründer des Museums war Frank Oppenheimer, der Bruder des Erfinders der Atombombe. Das Museum ist ein Versuchslabor für moderne Technik, Chemie und Physik. Zahlreiche Experimente lassen sich erfühlen, sehen und hören. Man kann eigenhändig Nebel erzeugen, einen Sturm im Wasserglas anzetteln, eine Glühbirne zum Leuchten bringen und mehr als 500 Versuche mit Schall, Licht und Energie anstellen.
War für viele technische Überraschungen gut: 
Das alte Exploratorium in San Francisco
Das Mitmach-Museum hat über 400 Mitarbeiter: Wissenschaftler, Künstler, Lehrer, Ausstellungsmacher, Autoren und Designer. Statt Museumsführern beschäftigt man bewusst junge, durch orange Westen kenntliche „Erklärer“. Dieses konzeptuelle Änderung begann bereits in den frühen Phasen des Museums und hat sich als Modell seither weit verbreitet.[1]
Bis Januar 2013 war das Exploratorium im Palace of Fine Arts untergebracht, seit April 2013 ist es in im Pier 15 und 17 auf San Franciscos Embarcadero. Der historische Pier 15 wurde dazu vorher umfassend renoviert.
3601 Lyon Street; Eintritt Erwachsene: 15 $, Kinder von 4 -12 Jahren $ 10, Jugendliche von 13-17 Jahren $ 12, Studenten 18+ mit Ausweis $ 12, unter 4 Jahren frei, jeden ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt, Öffnungszeiten: Di bis So 10 - 17 Uhr.

München - Lenbachhaus zeigt Macke und Marc

Bis zum 3. Mai ist im Münchener Lenbachhaus die große Ausstellung mit Werken der expressionistischen Künstler August Macke und Franz Marc. Im Mittelpunkt steht ihre Künstlerfreundschaft.
Rund 200 Gemälde, Papierarbeiten und private Dokumente geben Einblicke in die Entwicklung der Maler, die von 1910 bis zu Mackes Kriegstod 1914 eine herzliche Beziehung pflegten. “Sie haben sich ganz stark gegenseitig inspiriert und beeinflusst”, sagte die Kuratorin Annegret Hoberg am Dienstag in München. Ihre gemeinsame künstlerische Heimat war die Künstlergruppe des “Blauen Reiter”, die Anfang des 20. Jahrhunderts um neue Ausdrucksformen in der Kunst rang.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn und war dort bereits 2014 zu sehen. Die Münchner Schau wurde um 15 Werke ergänzt, etwa Franz Marcs “Kämpfende Formen” aus der Münchner Pinakothek der Moderne oder “Türkisches Café” von August Macke aus dem Eigenbesitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.
“August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft” -  Im Oktober widmet sich ein ähnliches Projekt den befreundeten Malern Paul Klee und Wassily Kandinsky.
Das Lenbachhaus ist berühmt für die weltweit größte Sammlung zur Kunst des “Blauen Reiter” von Franz Marc, Wassily Kandinsky, August Macke, Paul Klee oder Gabriele Münter.

Thursday, January 29, 2015

Weimar - Ausstellung: Goethe als Autogramm-Jäger

Johann Wolfgang von Goethe interessierte sich brennend für Handschriften Prominenter. Rund 2000 Autographen umfasste seine Sammlung. Eine Ausstellung in Weimar zeigt ausgewählte Beispiele.
Schiller, Friedrich von; 1759-1805. Werke: Wilhelm Tell, eigenhändiges Manuskript.
Der alternde Dichter sammelte mit großem Eifer Handschriften namhafter Persönlichkeiten - von Zeitgenossen, aber auch von längst gestorbenen Künstlern, Gelehrten und gekrönten Häuptern. “Um die 2000 Autographen von etwa 1500 Personen hat Goethe etwa in seinen letzten 25 Lebensjahren zusammengetragen”, sagt die Kuratorin Evelyn Liepsch vom Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar. 14 der interessantesten Einzelstücke samt Geschichte präsentiert das Archiv nun in der Ausstellung “Von Mozart bis Napoleon”. 
Neben Briefen, Notizzetteln, Stammbucheinträgen und Notenschriften reichten ihm auch durchgepauste Unterschriften wie die von Napoleon. Goethe hatte den Kaiser der Franzosen 1808 persönlich in Erfurt getroffen. Auch Freunde und Bekannte hatten dem Dichter bei seiner Leidenschaft geholfen und neue Quellen aufgetan. So hat Goethe von einer Brieffreundin aus Wien ein Mozart-Fragment erhalten, das nach der Ergänzung durch seinen Freund Stadler als Klavier-Fantasie in c-Moll bekanntgeworden ist und in der heutigen Mozart-Forschung eine besondere Rolle spielt.
Quelle: Deutsche-Welle

Wednesday, January 21, 2015

In Chicago entstanden die ersten Wolkenkratzer der Welt - Die Stadt ist der Geburtsort moderner Architektur

Mit einer riesigen Katastrophe im Jahre 1871 begann eine neue Epoche der Stadt Chicago. Nach dem Great Fire am 8. Oktober war die Stadt bis auf die Grundmauern niedergebrannt, 17 000 Gebäude wurden zerstört und der Schaden belief sich auf 20 Millionen US Dollar.  Nach dem Großen Feuer war Chicago bis auf die Grundmauern niedergebrannt und die Stadt hatte praktisch keine andere Wahl, als sich selbst neu zu erfinden. Chicago nahm diese Chance wahr und wurde zu der großartigen modernen Metropole, die sie heute ist. Architekten und Landschaftsdesigner aus ganz Amerika strömten in Scharen in die Stadt.
Old Chicago Waterworks, eines der wenigen Gebäude, die den großen Brand 1871 überstanden haben


Nach Entwürfen von William La Baron Jenney entstanden weltweit die ersten Wolkenkratzer mit Stahlrahmenkonstruktion – die  Chicago School of Architecture war geboren. Im Jahr 1909 entwarf Daniel Burnham einen Plan für die Stadt, der zur Vorlage für andere Städte werden sollte. Chicago war es gelungen, sich architektonisch einen Namen zu machen. Heute kann man  noch eines der wenigen Gebäude, die das Große Feuer überlebt haben - Chicago Water Works - besichtigen, in dem sich jetzt ein Besucherzentrum befindet. Auch wenn der erste Wolkenkratzer schon lange nicht mehr steht, kann Chicago auf drei der höchsten Gebäude der Welt mit Recht stolz sein – den  Sears Tower (gleichzeitig das höchste Gebäude der USA), das John Hancock Center und das Aon Center.
Treppenhaus im Rookery (1886), ein Gebäude, das Daniel Burnham entwarf und
Frank Lloyd Wright 1905 renovierte


Bei einer Stadt, die Architektur so ernst nimmt, überrascht es nicht, dass sie gleich mit mehreren Einrichtungen aufwartet, in denen man das architektonische Erbe von Chicago selbst erleben kann. Der beste Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise ist das Chicago Achitecture Foundation/ArchiCenter auf der South Michigan Avenue, das mehr als 70 verschiedene Touren und Aktivitäten aller Art bietet. In der City Space Gallery des Centers lässt sich anhand einer Darstellung der Bauabfolge und eines maßstabgenauen Modells der Chicagoer Innenstadt der Nachbau vollziehen. In dem im Lincoln Park beheimateten Chicago History Museum erföhrt man alle Einzelheiten über das Große Feuer und die Rolle, die es in der Geschichte der Stadt spiele.

In Chicago hat der Besucher viele verschiedene Möglichkeiten, die Architektur der Stadt kennen zu lernen – zu Fuß, per Bus oder – was vielleicht noch aufregender ist – bei einer Bootsfahrt auf dem Chicago River, bei der er die Werke vieler Pioniere der Architektur bewundern kann, die die Stadt geprägt haben.

Willis Tower (früher Sears Tower) ist mit seinen 442 Metern
gehört mit zu den höchsten Gebäuden der Welt
Einer der beachtenswerten Architekten war Daniel Burnham, der berühmteste Städteplaner und Designer, der den Entwurf für das „neue“ Chicago schuf und eine Reihe bahnbrechender Gebäude entwarf. Zu diesen gehören  das Roockery Building und das Reliance Building das erst vor kurzem renoviert und als Hotel Burnham zu seinen Ehren neu eröffnet wurde.

Louis Sullivan, ein anderer Meister und Zeitgenosse von Burnham, entwickelte seinen eigenen Stil und nahm Einfluss auf so wichtige Künstler wie Frank Lloyd Wright, der kurze Zeit für ihn arbeitete. Sullivans Werk ist im Jewelers´ Building, im Auditorium Building und im Carson Pirie Scott Building zu bestaunen.
Ludwig Mies van der Rohe schuf die Crown Hall

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstand in Chicago ein eindeutig amerikanischer Architekturstil - der Prairie Style. Diese Stilrichtung ruft die unendlich große Weite der amerikanischen Landschaft wach, in dem sie die horizontale Ausdehnung konzentriert und die Übergänge zwischen Innenraum und Außenraum verwischt. An verschiedensten Orten der Stadt, vor allem aber im nahe gelegenen Vorort Oak Park, kann sich der Besucher an Werken der bekanntesten Vertreter dieses Stils, George Maher und Frank Lloyd Wright, durch eine in mehreren Sprachen erhältliche, in eigener Regie geführte Audiotour erfreuen.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde Chicago zum Magnet für Architekten von internationalem Ruf.  Unter diesen befand sich Ludwig Mies van der Rohe, dessen glatter, glänzender “International Style“ der Stadt eine unlöschbare Prägung verliehen hat. Van der Rohe war unter anderem Architekt der Türme am 860-880 Lake Shore Drive und Designer zahlreicher Gebäude des Illinois Institute of Technology, darunter der Crown Hall, einem überwältigenden Verbund aus Stahl und Glas. Der deutschstämmige Architekt und Einwohner Chicagos, Helmut Jahn, ist bekannt für sein gewaltiges und kontroverses Design, das sich im James R. Thompson Center dem United Airlines Terminal des O´Hare International Airports und im State Street Village am Illinois Institute of Technology wieder findet.
Der deutsche Architekt Helmut Jahn, ist bekannt für sein gewaltiges und kontroverses Design wie hier im United Airlines Terminal


Seit Anfang des neuen Jahrtausends entsteht in Chicago jedoch weitere bedeutende Architektur.Frank Gehry schuf beispielsweise das Kernstück des im Stadtzentrum liegenden Millennium Parks, den Stählernen Jay Pritzker Pavillon.

Ein Highlight der avantgardistischen Architektur in Chicago ist der
stählerne Jay Pritzker Pavillon im Millennium Park von Frank Gehry


Wednesday, January 14, 2015

Atlanta - “Das Fox”, ein Theater, das man unbedingt besuchen sollte

Bei den Bewertungen der Atlanta-Besucher steht es an der Spitze: Das Fox-Theatre. Es gilt als historisches Schmuckstück der Südstaaten-Metropole und vermittelt im altehrwürdigen Haus den Klang vergangener Tage. Es ist einer der wenigen noch existierenden großen Filmpaläste und steht unter Denkmalschutz. Und die Faszination dieses Hauses ist immer gleich, egal, ob man nun eine Abendvorstellung besucht oder sich nur das Gebäude oder einige der Räume ansieht. Hier steht man inmitten einer langen und  dramatischen Geschichte, die Ende der 1920er Jahre begann.

Das “Fox”, gebaut vom Architekten Olivier Vinour, war zunächst nicht als Theater 
gedacht, sondern eine religiöse Versammlungsstätte der Shriners und trägt so Züge freimaerischer Architektur. Das spiegelt sich ganz besonders im “ägyptischen Ballsaal” wider. Daher auch der orientalisch anmutende Pomp mit vielen Details. Der Saal hat einen Amon-Tempel in Karnak zum Vorbild, die Ladies Lounge im Mezzanin zeigt eine Replik des Thronsessels von Tutenchamun. Das große Auditorium mit seinen 4678 Sitzen gibt sich als Nachbildung eines offenen arabischen Hofes, inklusive Sternenhimmel und projezierbaren Wolken. Man sitzt sozusagen unter freiem Himmel. Das Kino war zu seiner Entstehungszeit eines der größten in den Vereinigten Staaten und als The Fabulous Fox bekannt.

Der geplante Yaarab Temple der Shriners kostete damals 2,75 Millionen US-Dollar, die nicht vorhanden waren.  Aber dann betrat der Filmproduzent William Fox die Szene und durch sein finanzielles Engagement konnte der Palast fertiggestellt werden. Eröffnet wurde das Haus am 25. Dezember 1929, also zwei Monate nach dem New Yorker Börsenkrach. Nach 125 Wochen musste das Theater allerdings seine Insolvenz erklären. Was nun? Trotz aller finanziellen Schwierigkeiten in den 1930er Jahren blieb das Fox erhalten und feierte in den 1940er Jahren eine Art Renaissance als schicker Tanzpalast.

Aber dannn stand es in der Mitte der siebziger Jahre ganz schlecht um den in die Jahre gekommenen Tanzpalast. Das Fernsehen entpuppte sich als brutale Konkurrenz. Das Geld wurde knapp und es fanden sich keine Geldgeber mehr. Das Fox sollte abgerissen werden und an seine Stelle das Bürohaus einer Telefongesellschaft errichtet werden. Aber dagegen wehrten sich die Bewohner vehement und im Mai 1974 wurde das Haus im National Register of Historic Places registriert und zwei Jahre später zur National Historic Landmark erhoben, der Schritt in den Denkmalschutz. Und dieser Schritt hat sich gelohnt: Das Theater besuchen pro Jahr 750 000 Kunstfreunde. 

 Einige der jährlichen Highlights sind “The Nutcracker Ballet “, die “ Internationale Delta “-Serie und die preisgekrönten Theaterstücke. Zusätzlich werden Führungen mehrmals pro Woche gegeben. Mehr darüber: Tel. 404 688-3353. Tickets entweder online (www.ticketmaster.com), an der Abendkasse Fox Theatre, über (404) 817-8700 ) oder persönlich.

Ingrid Steinberg

Wednesday, December 17, 2014

Chicago: Das Art Institute of Chicago ist ein Wunderland der Kunst aus fünf Jahrtausenden

Egal, ob nun Einwohner, Gast oder Besucher der Windy City und ein bisschen kunstinteressiert, kommt an einem der besten Museen der Welt einfach nicht vorbei, dem “Art Institute of Chicago”. Von außen ein imposanter Bau, doch innen ein Wunderland mit einem Bestand von 300.000 Kunst- und Kulturwerken aus fünf Jahrtausenden, die in dem großen Gebäudekomplex untergebracht sind, allerdings nur zu einem kleinen Teil in der Schausammlung gezeigt werden. Doch es gibt genug zusehen. Kein Wunder: Das Museum stellt mit 1,4 Millionen Besucher jährlich einen der touristischen Hauptanziehungspunkte von Chicago  dar.

Zwei Bronzelöwen des amerikanischen Bildhauers Edward L. Kemeys bewachen den Haupteingang des renommierten Art Institute, das anlässlich der Weltausstellung 1893 errichtet wurde und in den folgenden Jahrzehnten ständig erweitert und immer wieder renoviert wurde, zuletzt 1987.Berühmt ist das Museum für seine Sammlung der Impressionisten, Post-Impressionisten und der Amerikanischen Kunst. Das Museum rühmt sich der weltgrößten Sammlung von Monet-Gemälden.  
Porträt des Jacques 
Im Museum findet man bekannte Werke wie zum Beispiel Vincent van Goghs “Selbstbildnis”, Claude Monets “Heuschober”, Pabloo Picassos “Frau im roten Sessel”, Georges Seurats “Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte”, Amedeo Modiglianis “Porträt des Jacques Lipchitz mit seiner Frau”, Grant Woods “American Gothic” und Edward Hoppers “Nighthawks”. Es beherbergt auch das Lebenswerk des Fotografen Irving Penn.

Darüber hinaus zeigt das Haus auch Kunst des 20. Jahrhunderts, darunter Werke deutscher Künstler, wie die Arbeit “Filzanzug” von Joseph Beuys aus dem Jahr 1970. Gerhard Richter ist mit der bemerkenswerten, abstrakten Werkgruppe “Eis” (Ice) und mit dem Gemälde “Frau, die Treppe herabgehend” (Woman Descending the Staircase) von 1965 vertreten. Zu den anderen Schätzen des Art Institute gehören Marc Chagalls bunte Glasfenster und Georgia O’Keefe’s „Sky Above the Clouds“, das größte Gemälde (244 x 732 cm) des Museums.


Ausstellungen asiatischer und afrikanischer Kunst und die Fotografien im Erdgeschoss. Dort befindet sich auch ein Education Center für kleine Besucher. Mo-Mi, Fr 10.30-17, Do 10.30-20 Uhr | Eintritt 12 Dollar | 111 S. Michigan Ave. | www.artic.edu | Bus 3, 4, 60, 145, 147, 151 | U-Bahn/El Green Line, Brown Line, Orange Line bis Adams
Im Allerton Building werden Chinesische Bronze und Keramik, afrikanische Kunst, sowie Waffen, Rüstungen und Elfenbeinschnitzereien gezeigt. Ein Anziehungspunkt in diesem Gebäude bildet jedoch die Sammlung Europäischer Malerei vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Claude Monet,Paul Gauguin, Paul Cézanne, aber auch Rembrandt van Rijns „Alter Mann mit der Goldkette” sind hier zu finden. Das Obergeschoss beherbergt außerdem die Architektur-Sammlung mit einem Schwergewicht der Baugeschichte von Chicago. Frank Lloyd Wright und Mies van der Rohesind hier die bekannten Namen. Im Untergeschoss ist die Fotografiesammlung zu sehen, die 1949 aus der Sammlung des Fotografen Alfred Stieglitz hervorgegangen ist.

 Bewundern Sie klassische Gemälde wie American Gothic und reisen Sie in den neu eröffneten Galerien, die der Kunst des antiken Griechenlands, Japans, Afrikas und Amerikas gewidmet sind, rund um den Globus.

Art Institute of Chicago
www.artic.edu/

111 South Michigan Avenue, Chicago, IL 60603, USA

+1 312-443-3600